Erben der Drachenburg

Geschichten aus Golarion, Astani und Faerun

Mai 29, 2018
von Co - Meister
14 Kommentare

Bald ist es wieder soweit und es wird frostig im Sommer !

Moin Helden !

Nun dauert es nicht mehr allzu lange und es geht weiter im verschneiten Iobaria…nur noch 18mal schlafen und die Gewölbe von Khasakh erwarten Euch zum Finale !!!

Ich hoffe, ihr habt schon mal alles soweit vorbereitet und ausgedruckt und die (durchaus nützlichen) Dinge aus der Gruppenkasse wurden schon weitestgehend unter Euch verteilt ?!

Das dritte Abenteuer, welches Euch in die Dvezdamarsch in Iobaria geführt hat, ist schon fast geschafft…mal sehen, wohin Euch die „Tanzende Hütte“ dann verschlägt ? Aber erstmal heißt es, die Gewölbe zu säubern und die beiden Schlüssel zu ergattern um die Hütte an ein anderes, neues Ziel zu leiten.

Auch wenn leider Lars und Heiko nicht dabei sein werden…ich freue mich trotzdem sehr auf das WE und hoffe, es geht Euch ebenso !?

Mai 8, 2018
von Co - Meister
7 Kommentare

Die Dvezdamarsch

Die unbeanspruchte Wildnis von Iobarias Nordwesten besitzt viele Namen. Seit Jahrhunderten gehört sie zu keinem einzelnen Königreich und ihre Bewohner beugen sich keinem König. Manche Einheimische des Westens bezeichnen die Region als Alt – Koloran nach dem uralten Namen, den die Zyklopen der Region gegeben haben. Andere nennen sie die Wildnis, die Hexenlande (in Bezugnahme auf die Statuen von Khasakh) oder auch die Pestlande. Diejenigen, die dort leben, nennen das Gebiet aber die Dvezdamarsch nach einer Gruppe von Zentauren, welche die diversen Klans der Region geeint und die ganze Region als ihr Revier beansprucht hat, dann aber fast vollständig von einer der vielen Seuchen ausgerottet wurde, welche das Land verheeren. Die Dvezda waren eine starke und kluge Zentaurenunterart mit auffällig geschecktem Fell. Solche Zentauren werden nun nur noch sehr selten geboren, doch wenn es dazu kommt, werden sie als „Verlorene Dvezda“ bezeichnet.

Dieses Land ist wahrlich wild und die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering, auf andere Menschen zu stoßen. Geschieht es dennoch, ist der andere in der Regel ein fremder Abenteurer, der nach Schätzen sucht. Äußerst selten stößt man auf verlassene Bauernhöfe oder kleine Geisterstädte. Die einzigen interessanten Orte sind die zahlreichen Zyklopenruinen, auf die man überall stößt. Der Anblick solcher Ruinen führt Schatzsucher in große Versuchung, weise Reisende wissen aber, solche Gebiete zu umgehen, da dort monströse Bestien, Räuber, hungrige Geister und verfluchte, untote Zyklopen lauern.

Iobaria wird immer wieder von Seuchen heimgesucht. Im Laufe der Jahrhunderte haben diverse Krankheiten Tausende getötet, menschliche Zivilisationen zusammenbrechen lassen, die meisten Drachen ausgelöscht und nahezu eine komplette zentaurische Bevölkerungsgruppe ausgerottet. Die Seuche, die die Zentauren getötet hat, trägt ihren Namen und wird heute als die Dvezdapest bezeichnet. Die meisten Zentauren der Region haben zwar eine Resistenz gegen die Seuche entwickelt, allerdings gibt es immer noch Gebiete, in denen Besuchern eine Ansteckung droht.

Als die Seuchen die Dvezdamarsch heimsuchten, flohen die Leute in einem Massenexodus nach Westen. Manche blieben aber, weil sie zu alt oder zu schwach für die Reise waren oder ihren erkrankten Lieben nicht im Stich lassen wollten. Niemand weiß wirklich, was aus all diesen Leuten wurde, doch kleine Stämme ihrer Nachkommen durchstreifen nun die östliche Steppe als Nomaden, die sich nirgends lange niederlassen, aus Angst, sich mit irgendeiner Seuche anzustecken. Sie ziehen umher, stellen jeden Abend ihre großen, aus Tierhäuten gefertigten Zelte auf, folgen den Herdentieren und leben von den Ressourcen, die sie aus dem kargen, kalten Boden gewinnen können. Da es neben dem Myrfrus keine nennenswerten Gewässer im regenarmen Iobaria gibt und Bäche und Teiche weit verstreut liegen, ist der Boden dünn, unfruchtbar und felsig.

Auch wenn das heutige Leben in der Region hart und grimmig ist, gibt es überall Überreste und Hinweise auf uralte Zivilisationen. Die Ruinen der gewaltigen Steinstädte, aufragenden Brücken und mächtigen Festungen, die von der einst glorreichen und furchtbaren Zyklopenzivilisation Koloran übriggeblieben sind, wirken wie große, kalte und schlafende Riesen inmitten der Steppenlandschaft. Nach Kolorans Niedergang zerfiel die Region im Chaos, während die Seuchen die Bewohner des Landes verschlangen.

Die einzigen zivilisierten Kreaturen in diesem Teil Iobarias sind die Zentauren, welche auch als „Herren der Marsch“ bezeichnet werden. Die wichtigsten und größten Stämme sind hier die Raschalka – Zentauren, die den Hufwald und seine Umgebung bewohnen. Sie sind die zivilisiertesten und zugänglichsten der iobarischen Zentauren. Die Azorva – Zentauren sind kräftiger gebaut und muskulöser; sie leben in den Bergen westlich der Dvezdamarsch. Eine dritte Gruppe, die Tsolniva – Zentauren, lebt in der harschen östlichen Eissteppe. Sie sind die gefährlichsten und barbarischsten Zentauren und führen nicht selten große Raubzüge gegen die Gebiete rund um den Hufwald und dessen Region. Die nächste zivilisierte Ortschaft, die Hafenstadt Mirnbucht, liegt über 350 Kilometer südlich an der Küste der Kastrovischen See im Westen der Mündung des Myrfrus.

Mai 2, 2018
von Co - Meister
9 Kommentare

Ein paar Infos als Anregung für das nächste Daddeln

Nach dem Zusammenbruch des Imperiums von Alt Iobaria vor mehr als 2000 Jahren beanspruchte ein barbarischer Kriegsherr namens Kostschitschie Iobarias wilden Nordosten, die Dvezdamarsch, als sein persönliches Königreich. Um seine Macht zu festigen sucht er Baba Jaga auf, die Königin der Hexen, und verlangte von ihr das Geheimnis der Unsterblichkeit. Anderenfalls würde er sie mit der Macht seiner Barbarenhorde überrennen. Baba Jaga gewährte ihm seinen Wunsch, stahl ihm aber einen Teil seiner Seele und verwandelte ihn in einen deformierten Riesen. Kostschitschie floh vor Scham und Rivalen in den Abyss, wo er dank seiner Unsterblichkeit Macht erlangte und schließlich den Dämonenherrscher Sithud stürzen und selbst zu einem machtvollen Dämonenherrscher werden konnte.

Im Laufe der Jahrhunderte festigte er langsam seine Machtposition und scharte Gefolgsleute um sich, während er zunehmend von dem Ziel besessen wurde, den gestohlenen Teil seiner Seele zurückzuerlangen und sich an Baba Jaga zu rächen.

Baba Jaga ihrerseits rechnete damit, dass Kostschitschie eines Tages zurückkehren würde. Daher erschuf sie die hoch aufragenden, in den Fels gehauenen Figuren in den Myrfrusöfen, welche als Khasakh, die Drei Wachenden, Bekanntheit erlangen sollten. In jeder Figur erschuf die Hexenkönigin ein Festungsgewölbe, das auf magische Art mit den jeweils anderen beiden verbunden ist. Zudem erschuf sie einen magischen Ring, welcher einem ausgewählten Hüter innerhalb der Festungen große Macht verleiht – der Hüter kann das Äußere aller drei Aspekte der Frau annehmen, sich ungehindert zwischen den Gewölben bewegen, deren Räumlichkeiten ausspähen und sogar in die Zukunft blicken.

Irgendwann brach Baba Jaga mit ihrer tanzenden Hütte wieder auf und verließ Iobaria, um fremde Welten zu bereisen. Sie überließ Khasakh der Verantwortung eines ausgewählten Hüters, der sich um den Fortbestand der Gewölbe zu kümmern hatte. Heutzutage weiß kaum noch jemand von der Verbindung zwischen Baba Jaga und den seltsamen, gewaltigen Figuren, doch für Kostschitschie und seine Anhänger ist Khasakh weiterhin ein Symbol der Schande und Niederlage.

Baba Jaga bleibt zwar nie lange an einem Ort, besucht Khasakh aber immer noch hin und wieder – zuletzt, als sie zu vermuten begann, dass Elvanna nicht so einfach abdanken würde. Ihre Erkenntniszauber hatten ihr enthüllt, dass ihr in der nahen Zukunft ein großer Verrat bevorstand, auch wenn sie nichts genaueres in Erfahrung bringen konnte. Als Vorkehrung rief sie ihre drei Reiter zu sich und informierte diese, dass sie nach Khasakh reisen sollten, sollte Baba Jaga nicht wie geplant in Irrisen erscheinen um die aktuelle Königin Elvanna abzusetzen.

Ihr Plan bestand darin, eine Art Spur aus Kopien der Schlüssel zu hinterlassen, mit denen man ihre tanzende Hütte steuern konnte, so dass die 3 Reiter (oder andere Retter) mit der Hütte ihre Schritte nachverfolgen und sie schließlich retten könnten. Ehe sie Iobaria verließ, platzierte sie zwei dieser Kopien in Khasakh – die nächsten „Brotkrumen“ ihrer Spur. Nachdem sie ihre Vorbereitungen abgeschlossen hatte brach Baba Jaga auf. Als Elvanna ihre Mutter verriet und die tanzende Hütte in Weißthron zur Schau stellte, erfuhren auch rasch die Feinde der Hexenkönigin davon – ebenfalls die Getreuen Kostschitschies in Iobaria. Diese warteten Jahrhunderte lang in ihren geheimen Eistempeln und Festungshöhlen nur darauf, dass Baba Jaga eine Unachtsamkeit beging, so dass sie aus der Eissteppe hervorbrechen und die Dvezdamarsch zurückerobern können – nun scheint die Zeit dafür gekommen zu sein.

Ein Frostriesenstamm unter der Leitung eines Kostschitschie verehrenden Zentaurenpriesters ist nun kurz davor Khasakh zu erobern und zu plündern, um Baba Jagas größte Geheimnisse zu rauben…doch eine Gruppe von Helden wird versuchen sie aufzuhalten, um sich selbst auf die Suche nach der verschwundenen Königin aller Hexen zu machen.

April 2, 2018
von Arizu
10 Kommentare

Pathfinder Playtest

Hallo zusammen,

Ich habe kürzlich Info bekommen, das die Vorbestellungen zur neuen Pathfinder Version laufen.

Ich trage mich mit dem Gedanken das Regelwerk und Abenteuer und Maps zu bestellen, aber Sinn macht das nur, wenn wir das auch spielen würden.

Was ist eure Meinung dazu? Die Sachen kämen Ende des Sommers und kosten zusammen so um die hundert Euro.

Gruß, Sven