Erben der Drachenburg

Geschichten aus Golarion, Astani und Faerun

Juni 19, 2018
von DMP
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Gruppenkasse und verteilte Gegenstände

Gruppenkasse und verteilte Gegenstände

 

Hi Leute,

ich habe hier noch mal aufgelistet, was wir noch so alles in der „Gruppenkasse“ liegen haben… da sind noch Sachen bei, die verteilt werden sollten.

Winterkasse

 

Außerdem hatten wir am WE ja mal die Frage: Was wird mir eigentlich alles angerechnet in der Gruppenkasse…

Deshalb auch noch mal die:

Übersicht der verteilten Gegenstände

Juni 18, 2018
von DMP
2 Kommentare

Bericht vom 16/17.6.

Hi Leute,

ich habe zwar keine Notizen hier, aber mal etwas von der Geschichte am Wochenende aus der Erinnerung nacherzählt:

Wir hatten ja unsere letzte Spielaktion damit beendet, dass wir im 1. Raum des „alten Weibes“ auf die „alte Inkarnation“ der Wächterin gestoßen sind. Sie hatte uns einiges erzählt und nachdem sie verschwunden war, hatten sich Rabenschwärme und „Nebel“ erhoben und uns angegriffen.

Unter anderem wurde Eignar durch die Raben- Angriffe auf den Augen blind.

Zum Start an diesem Wochenende haben wir uns erst mal zurückgezogen, haben übernachtet und die Zauber angepasst. Die Blindheit wurde kuriert und wir konnten mit einem kurzen, entschlossenen Angriff den Raum „säubern“.

Bei der Auswahl von drei weiteren Gängen haben wir wohl ziemlich direkt den Weg gewählt, der uns zum „Endgegner“ des Dungeon führte.

In einem sehr großen Raum hatte sich ein Zentaur- Priester von Kostschitschie mit zweien seiner Verbündeten, den Eisriesen einsperren lassen. In dem Raum gab es die „Äonengrube“, eine Grube wo der Übergang von Leben zu Tod „wirkt“.

An dieser Grube hatte der Priester die beiden Eisriesen geopfert und dadurch von seinem Gott einen „Herold“ geschickt bekommen. Einen „Achtbeinigen gigantischen Zentaur mit dem Oberkörper eines Eisriesen“.

Die Tatsache, dass der Priester sofort mit seiner Waffe den Zwerg in eine Eisschicht einsperrte und der „Herold“ jede Runde um die 70 Schadenpunkte verursachte, macht das ganze doch etwas dramatisch. Es kam wirklich keine Sekunde zu spät, dass wir unsere Gegner niederringen konnten.

Mit Schutz vor Altern und vielen Schutzzaubern ausgerüstet konnte unser Priester- Zwerg (Hellebrand) einen Schlüsselteil (die goldene Drachenschuppe) aus der Grube holen. Er ist bei der Aktion auch nur um 123 Jahre gealtert… nun ein klein wenig steifer und geschwächt, aber Erfahren und Weiser kann er seinen Platz in unseren Reihen weiterhin ausfüllen! (er ist nun mit über 160 Jahren ein Zwerg „mittleren Alters“)

Kurz darauf kam die Hüterin und übergab uns mit dem Goldenen Klumpen den 2. Schlüssel.

Wir sind dann ohne große Umschweife zurück in die Siedlung der Zentauren (Handeln) und dann zurück in Baba Jagas Hütte.

Nachdem wir die Schlüssel genutzt haben, hatte sich das Innere der Hütte in einen „Garten“ verwandelt. Wir mussten gegen einige Pflanzen- Monster kämpfen, haben „externare Reisende“ aus „Leng“ besiegt. Haben einen Baumhirten vom Wahnsinn befreit und haben ihn am nächsten Tag per „Ebenen Reisen“ aus dem Garten befreit. Außerdem konnten wir aus der Ausrüstung der „Reisenden“ ein andere „externate Wesen“ aus einem Seelenstein befreien. Ein (von der Rasse her Merkan) externarer Händler, den wir nun immer per magischen Gegenstand kontaktieren können, wenn wir handeln wollen (magische Gegenstände).

Außerhalb der Hütte befinden wir uns in einem verschneiten Gebirge. Wir sind nicht mehr auf unserem Planeten Golarion (der 2. Planet im Sonnensystem) sondern auf Triaxus (dem 7. Planeten unseres Sonnensystems). Luft und Größe (Schwerkraft) sind annähernd identisch, aber ein Jahr dauert hier die Zeit von 317 unserer Jahre.

Wir sind auf unserem Weg durch das Gebirge auf eine Triaxianerin gestoßen, mit der wir sprechen konnten (Drakonisch). Sie reitet ein auf einem großen Drachenartigen (Drachenvolk), der intelligent ist, sprechen kann und selber eine Glefe als Waffe führt. Die „wintergeborenen“ Triatiranerin ist eine humanoide mit weißem Fell bedeckt. (die beiden sind mit einem innigen Band verbunden)

Die Triaxianer (& Dachenvolk) aus dem Landstrich östlich der Berge (Himmelsmandat) kämpfen gegen die wahren Drachen aus dem Drakalanden, westlich des Gebirges.

In den Bergen gibt es einige Festungen, ihre Festung wird gerade von einem weißen Drachen und seiner Armee angegriffen. Ihr Anführer hat einen zweiköpfigen Adler, und genau ein zweiköpfiger Adler ist auch der Hinweis, den wir folgen sollen, was wir in der Hütte von Baba Jaga von drei Raben erfahren hatten….

Soweit erst mal.

Mai 29, 2018
von Co - Meister
14 Kommentare

Bald ist es wieder soweit und es wird frostig im Sommer !

Moin Helden !

Nun dauert es nicht mehr allzu lange und es geht weiter im verschneiten Iobaria…nur noch 18mal schlafen und die Gewölbe von Khasakh erwarten Euch zum Finale !!!

Ich hoffe, ihr habt schon mal alles soweit vorbereitet und ausgedruckt und die (durchaus nützlichen) Dinge aus der Gruppenkasse wurden schon weitestgehend unter Euch verteilt ?!

Das dritte Abenteuer, welches Euch in die Dvezdamarsch in Iobaria geführt hat, ist schon fast geschafft…mal sehen, wohin Euch die „Tanzende Hütte“ dann verschlägt ? Aber erstmal heißt es, die Gewölbe zu säubern und die beiden Schlüssel zu ergattern um die Hütte an ein anderes, neues Ziel zu leiten.

Auch wenn leider Lars und Heiko nicht dabei sein werden…ich freue mich trotzdem sehr auf das WE und hoffe, es geht Euch ebenso !?

Mai 8, 2018
von Co - Meister
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Die Dvezdamarsch

Die unbeanspruchte Wildnis von Iobarias Nordwesten besitzt viele Namen. Seit Jahrhunderten gehört sie zu keinem einzelnen Königreich und ihre Bewohner beugen sich keinem König. Manche Einheimische des Westens bezeichnen die Region als Alt – Koloran nach dem uralten Namen, den die Zyklopen der Region gegeben haben. Andere nennen sie die Wildnis, die Hexenlande (in Bezugnahme auf die Statuen von Khasakh) oder auch die Pestlande. Diejenigen, die dort leben, nennen das Gebiet aber die Dvezdamarsch nach einer Gruppe von Zentauren, welche die diversen Klans der Region geeint und die ganze Region als ihr Revier beansprucht hat, dann aber fast vollständig von einer der vielen Seuchen ausgerottet wurde, welche das Land verheeren. Die Dvezda waren eine starke und kluge Zentaurenunterart mit auffällig geschecktem Fell. Solche Zentauren werden nun nur noch sehr selten geboren, doch wenn es dazu kommt, werden sie als „Verlorene Dvezda“ bezeichnet.

Dieses Land ist wahrlich wild und die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering, auf andere Menschen zu stoßen. Geschieht es dennoch, ist der andere in der Regel ein fremder Abenteurer, der nach Schätzen sucht. Äußerst selten stößt man auf verlassene Bauernhöfe oder kleine Geisterstädte. Die einzigen interessanten Orte sind die zahlreichen Zyklopenruinen, auf die man überall stößt. Der Anblick solcher Ruinen führt Schatzsucher in große Versuchung, weise Reisende wissen aber, solche Gebiete zu umgehen, da dort monströse Bestien, Räuber, hungrige Geister und verfluchte, untote Zyklopen lauern.

Iobaria wird immer wieder von Seuchen heimgesucht. Im Laufe der Jahrhunderte haben diverse Krankheiten Tausende getötet, menschliche Zivilisationen zusammenbrechen lassen, die meisten Drachen ausgelöscht und nahezu eine komplette zentaurische Bevölkerungsgruppe ausgerottet. Die Seuche, die die Zentauren getötet hat, trägt ihren Namen und wird heute als die Dvezdapest bezeichnet. Die meisten Zentauren der Region haben zwar eine Resistenz gegen die Seuche entwickelt, allerdings gibt es immer noch Gebiete, in denen Besuchern eine Ansteckung droht.

Als die Seuchen die Dvezdamarsch heimsuchten, flohen die Leute in einem Massenexodus nach Westen. Manche blieben aber, weil sie zu alt oder zu schwach für die Reise waren oder ihren erkrankten Lieben nicht im Stich lassen wollten. Niemand weiß wirklich, was aus all diesen Leuten wurde, doch kleine Stämme ihrer Nachkommen durchstreifen nun die östliche Steppe als Nomaden, die sich nirgends lange niederlassen, aus Angst, sich mit irgendeiner Seuche anzustecken. Sie ziehen umher, stellen jeden Abend ihre großen, aus Tierhäuten gefertigten Zelte auf, folgen den Herdentieren und leben von den Ressourcen, die sie aus dem kargen, kalten Boden gewinnen können. Da es neben dem Myrfrus keine nennenswerten Gewässer im regenarmen Iobaria gibt und Bäche und Teiche weit verstreut liegen, ist der Boden dünn, unfruchtbar und felsig.

Auch wenn das heutige Leben in der Region hart und grimmig ist, gibt es überall Überreste und Hinweise auf uralte Zivilisationen. Die Ruinen der gewaltigen Steinstädte, aufragenden Brücken und mächtigen Festungen, die von der einst glorreichen und furchtbaren Zyklopenzivilisation Koloran übriggeblieben sind, wirken wie große, kalte und schlafende Riesen inmitten der Steppenlandschaft. Nach Kolorans Niedergang zerfiel die Region im Chaos, während die Seuchen die Bewohner des Landes verschlangen.

Die einzigen zivilisierten Kreaturen in diesem Teil Iobarias sind die Zentauren, welche auch als „Herren der Marsch“ bezeichnet werden. Die wichtigsten und größten Stämme sind hier die Raschalka – Zentauren, die den Hufwald und seine Umgebung bewohnen. Sie sind die zivilisiertesten und zugänglichsten der iobarischen Zentauren. Die Azorva – Zentauren sind kräftiger gebaut und muskulöser; sie leben in den Bergen westlich der Dvezdamarsch. Eine dritte Gruppe, die Tsolniva – Zentauren, lebt in der harschen östlichen Eissteppe. Sie sind die gefährlichsten und barbarischsten Zentauren und führen nicht selten große Raubzüge gegen die Gebiete rund um den Hufwald und dessen Region. Die nächste zivilisierte Ortschaft, die Hafenstadt Mirnbucht, liegt über 350 Kilometer südlich an der Küste der Kastrovischen See im Westen der Mündung des Myrfrus.