Erben der Drachenburg

Geschichten aus Golarion, Astani und Faerun

Pathfinder Playtest

| 5 Kommentare

Nachdem ich nun ausgiebig im neuen Regelwerk gestöbert habe, wenn ich auch nicht in der Lage war, alles schon auswendig zu lernen, hier mal ein paar Einblicke, die ich mit euch teilen will.

Also zunächst, das neue Regelwerk macht einen guten Eindruck. Es ist wieder in vielen Bereichen einfacher und konsequenter geworden, mit einigen neuen Mechanismen, die sich durch alle Bereiche ziehen.

  • Alles, Gegänstände, Zustände, Zauber, Fertigkeiten, etc. hat Traits die definieren, wie sie funktionieren
  • 20 oder 10 besser als nötig ist kritisch, 1 oder 10 schlechter als nötig ist kritisch. Es gibt bei Zaubern und Fertigkeiten verschiedene Dinge die passieren wenn man kritisch gewinnt oder versagt. Kritische Treffer müssen nicht bestätigt werden
  • Bei Waffen gibt es einige, die bei kritischen Treffern ihre Schadenswürfel ändern
  • Fertigkeiten haben die eine Proficiency Level Untrained (-2), Trained (0), Expert (+1), Master (+2) und Legendary (+3), wobei einige Anwendungen einer Fertigkeit erst ab einem gewissen Level möglich sind.
  • Fertrigkeitswürfe sind Char Level + Attribut + Proficiency Level
  • Rüstklasse ist 10+ Char Level + Attribut + Rüstungsbonus
  • Es werden an sich keine konkurrierenden Würfe mehr ausgeführt. Es gibt für Herausforderungen einen DC, gegen den man mit einer Fertigkeit oder änlichem würfelt. Wenn man z.B. schleicht, würfeln Gegner gegen 10 + Char Level + Attribut + Proficiency Level
  •  Keine Prozentwürfe mehr. Für z.B. Tarnung gibt es sogenannte Flat Checks.
  • Heiltränke und Gifte sind nun beide Alchemistische Gegenstände.
  • Magische Gegenstände müssen zumeist mit Resonance Points aktiviert werden. Charaktere haben nur eine limitierte Anzahl dieser Punkte pro Tag. Level + CH Bonus, danach muss gewürfelt werden, ob man einen Gegenstand noch aktivieren kann.
  • In einer Kampfrunde hat man immer 3 Aktionen, 1 Reaktion, 1 freie Aktion –  Zaubern ist z.B. eine Activity, bei der meist mehrere Aktionen in Folge durchgeführt werden müssen.
  • Jeder Charakter hat eine eigene Feat Liste, zusätzlich gibt es Skill Feats, welche für Charaktere mit hoher Skill Proficiency zur Verfügung stehen.
  • Es gibt keine negativen Hit Point mehr. Nach 0 kommt Sterbend 1-4, die Mechanik ist so ähnlich wie bei D&D 5
  • Wahrnehmung haben nun alle, nur einige Klassen sind von Anfang an Experte, andere nur Trainiert

So, das reicht für den Anfang. Mehr dann beim Spielen. Ich zähle schon die Tage 🙂

5 Kommentare

  1. Klingt ziemlich interessant…bin schon gespannt, was Du uns dann am 29. so alles noch darüber berichten wirst !! Glücklicherweise ist es schon bald und es geht endlich weiter…freu mich schon auf Euch !!! 😀

  2. Hört sich schon mal alles spannend an. Die grosse Frage warum sollte man wechseln? Weils geht?

  3. Hört sich interessant an.
    So was wie „Die Stufe geht mit in die Fertigkeitswerte und Rüstklasse ein“ gab es ja auch schon bei D&D 4…
    Ich bin gespannt und würde sehr gerne das Spiel ausprobieren!
    Poter

  4. Können wir ja nächstes WE mal drüber schnacken ob wir das testen wollen…klingt grundsätzlich ziemlich gut, doch ein Wechsel ist auch immer mit viel Zeit und Kosten verbunden…aber solange da noch nix in deutscher Sprache auf dem Markt ist hat sich das für mich eh erledigt ! 😉

  5. Ich würde gern ein neues System ausprobieren, weil mit Pathfinder aber einer bestimmten Charakterstufe zu mächtige Helden erzeugt. Ich würde aber gern im System bleiben und auf keinen Fall etwas mit Maschinengewehren oder Lasern oder Zukunft.
    Rollenspiel ist gut. Wenn das neue D&D das fördert bin ich sofort dabei.
    Ich würde auch ein paar Quellenbände anschaffen und der Gruppe zur Verfügung stellen.

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