Erben der Drachenburg

Geschichten aus Golarion, Astani und Faerun

Ein paar Infos als Anregung für das nächste Daddeln

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Nach dem Zusammenbruch des Imperiums von Alt Iobaria vor mehr als 2000 Jahren beanspruchte ein barbarischer Kriegsherr namens Kostschitschie Iobarias wilden Nordosten, die Dvezdamarsch, als sein persönliches Königreich. Um seine Macht zu festigen sucht er Baba Jaga auf, die Königin der Hexen, und verlangte von ihr das Geheimnis der Unsterblichkeit. Anderenfalls würde er sie mit der Macht seiner Barbarenhorde überrennen. Baba Jaga gewährte ihm seinen Wunsch, stahl ihm aber einen Teil seiner Seele und verwandelte ihn in einen deformierten Riesen. Kostschitschie floh vor Scham und Rivalen in den Abyss, wo er dank seiner Unsterblichkeit Macht erlangte und schließlich den Dämonenherrscher Sithud stürzen und selbst zu einem machtvollen Dämonenherrscher werden konnte.

Im Laufe der Jahrhunderte festigte er langsam seine Machtposition und scharte Gefolgsleute um sich, während er zunehmend von dem Ziel besessen wurde, den gestohlenen Teil seiner Seele zurückzuerlangen und sich an Baba Jaga zu rächen.

Baba Jaga ihrerseits rechnete damit, dass Kostschitschie eines Tages zurückkehren würde. Daher erschuf sie die hoch aufragenden, in den Fels gehauenen Figuren in den Myrfrusöfen, welche als Khasakh, die Drei Wachenden, Bekanntheit erlangen sollten. In jeder Figur erschuf die Hexenkönigin ein Festungsgewölbe, das auf magische Art mit den jeweils anderen beiden verbunden ist. Zudem erschuf sie einen magischen Ring, welcher einem ausgewählten Hüter innerhalb der Festungen große Macht verleiht – der Hüter kann das Äußere aller drei Aspekte der Frau annehmen, sich ungehindert zwischen den Gewölben bewegen, deren Räumlichkeiten ausspähen und sogar in die Zukunft blicken.

Irgendwann brach Baba Jaga mit ihrer tanzenden Hütte wieder auf und verließ Iobaria, um fremde Welten zu bereisen. Sie überließ Khasakh der Verantwortung eines ausgewählten Hüters, der sich um den Fortbestand der Gewölbe zu kümmern hatte. Heutzutage weiß kaum noch jemand von der Verbindung zwischen Baba Jaga und den seltsamen, gewaltigen Figuren, doch für Kostschitschie und seine Anhänger ist Khasakh weiterhin ein Symbol der Schande und Niederlage.

Baba Jaga bleibt zwar nie lange an einem Ort, besucht Khasakh aber immer noch hin und wieder – zuletzt, als sie zu vermuten begann, dass Elvanna nicht so einfach abdanken würde. Ihre Erkenntniszauber hatten ihr enthüllt, dass ihr in der nahen Zukunft ein großer Verrat bevorstand, auch wenn sie nichts genaueres in Erfahrung bringen konnte. Als Vorkehrung rief sie ihre drei Reiter zu sich und informierte diese, dass sie nach Khasakh reisen sollten, sollte Baba Jaga nicht wie geplant in Irrisen erscheinen um die aktuelle Königin Elvanna abzusetzen.

Ihr Plan bestand darin, eine Art Spur aus Kopien der Schlüssel zu hinterlassen, mit denen man ihre tanzende Hütte steuern konnte, so dass die 3 Reiter (oder andere Retter) mit der Hütte ihre Schritte nachverfolgen und sie schließlich retten könnten. Ehe sie Iobaria verließ, platzierte sie zwei dieser Kopien in Khasakh – die nächsten „Brotkrumen“ ihrer Spur. Nachdem sie ihre Vorbereitungen abgeschlossen hatte brach Baba Jaga auf. Als Elvanna ihre Mutter verriet und die tanzende Hütte in Weißthron zur Schau stellte, erfuhren auch rasch die Feinde der Hexenkönigin davon – ebenfalls die Getreuen Kostschitschies in Iobaria. Diese warteten Jahrhunderte lang in ihren geheimen Eistempeln und Festungshöhlen nur darauf, dass Baba Jaga eine Unachtsamkeit beging, so dass sie aus der Eissteppe hervorbrechen und die Dvezdamarsch zurückerobern können – nun scheint die Zeit dafür gekommen zu sein.

Ein Frostriesenstamm unter der Leitung eines Kostschitschie verehrenden Zentaurenpriesters ist nun kurz davor Khasakh zu erobern und zu plündern, um Baba Jagas größte Geheimnisse zu rauben…doch eine Gruppe von Helden wird versuchen sie aufzuhalten, um sich selbst auf die Suche nach der verschwundenen Königin aller Hexen zu machen.

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