Erben der Drachenburg

Geschichten aus Golarion, Astani und Faerun

Elfen

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Der Großteil von Golarions Elfen floh unmittelbar vor dem Erdenfall durch die Elfentore zu ihrem geheimen elfische Rückzugsort Sovyrian.

Die zurückgebliebenen Elfen lösten sich während der langen Jahrhunderte, nachdem die Elfen Golarion verlassen hatten, langsam von ihren Traditionen. Einige verstecken sich im großen Elfenwald Fierani in Kyonin, südöstlich vom Encarthansee, wo sie versuchten, das Wissen ihres Volkes zu bewahren. Andere passten sich ihrem Exil an (wie die Ekujae im Mwangibecken, die Elfen der Mordantspitze oder die Eismagiekundigen der Krone der Welt usw.), aber es zogen sich andere auch ins Unterreich zurück und wurden zu den Dämonen verehrenden Drows.

Für die schwindende Elfennation Kyonin war dann aber die schlimmste Bedrohung, der sie sich in den dunklen Jahren gegenübersah, dass 2497 AK der Erzdämon Baumschnitter, den selbsternannten Herrn der Faulen Tümpel, auf die Materielle Ebene, in den Fieraniwald, kam.

Als Baumschnitter auf dem Zug nach Norden auf die Iadara, der Hauptstadt der Elfen, stieß, begann er mit seinem Flüstern den Verstand der verbliebenen Elfen zu verderben und um dessen Verbindung zu der seltsamen Zuflucht der Elfen zu zerstören. Er wollte die Magie der Elfentore benutzen, um Golarion auf den Abyss auszurichten, auf dass sich die Tore zu den Reichen der Dämonen öffnen würden.

Die Elfen im fernen Sovyrian bemerkten diese Veränderung und handelten. In einem großen, wochenlangen Marsch kamen sie durch das Tor zurück nach Golarion. Die Sonne schien auf ihre glänzenden Rüstungen und wehenden Banner. Mit Schwert und Magie kamen sie über den verfluchten Wald und reinigten das Land. Es gelang ihnen, Baumschnitter in die südlichen Ausläufer des Waldes zurückzudrängen. Dort jedoch verschanzte sich der Dämon, und es gelang den Elfen nicht, den Herrn der Faulen Tümpel wirklich zu töten. Sie schrieben die verfluchten Haine schließlich ab und nannten diesen finsteren Teil des Waldes Dornenwirr.

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