Erben der Drachenburg

Geschichten aus Golarion, Astani und Faerun

Ezdraz G. – Einstellungen und Hintergründe

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Hallo Leute,

da wir ja gerade wieder fleißig über Gesinnungen diskutieren nehme ich mal den Ball auf und schreibe was zu Ez’s Persönlichkeit, inspiriert durch das Lesen der 5e Regeln in denen geraten wird, sich zu folgenden Themen Gedanken zu machen:

Persönlichkeitszüge (Personality Traits)
  • Ich beneide Andere für Ihre Bildung und Umgangsformen und versuche gelegentlich so zu tun als gehörte ich in Ihre Gesellschaft
  • Ich bevorzuge Aktivität vor Diskussion. Dauert eine Entscheidung zu lange, nehme ich die Sage selbst in die Hand, hauptsache es geschieht etwas
  • Ich glaube an Prophezeihungen und daran, das Pharasma die Leben derjenigen verlängert die sich gegen das Ungleichgewicht der Mächte einsezten
  • Ich ziehe das Leben in der wilden Natur dem Komfort von Städten vor, auch wenn es dort gefählicher ist
Vorbild/Ideale (Ideal)
  • Hilfe gebührt denen, die zu helfen bereit sind
  • Nur vertrauen schafft Vertrauen. Zum Überleben brauchen wir Schutz durch jene, die uns vertrauen
  • Die Konsequenzen seiner Handlungen hat jeder nur sich selbst und den Göttern gegenüber zu rechtfertigen
Bindung/Verpflichtung (Bond)
  • Ich schütze die Lebenden vor den Widernatürlichen, den Untoten und ihren Dienern
  • Ich fühle mich verantwortlich für den Schutz Mitglieder meiner Jagdgesellschaft, ungeachtet derer Glaubenssätze oder Herkunft
Makel (Flaw)
  • Ich traue wilden Tieren schneller als den Menschen, die sie jagen
  • Mit Zuwendung kann mich leicht beeinflussen, da es mir schwer fällt die Absichten anderer zu durchschauen
Gesinnung: Neutral (Aus einem Regelwerk)
Ein neutraler Charakter geht moralischen Fragen aus dem Weg. Er stellt sich nicht auf eine bestimmte Seite in einem Konflikt und tut was er zum jeweiligen Zeitpunkt für das richtige hält.
Ezdraz Vorgeschichte zum Abenteuerpfad
Ezdrazvacro stammt gebürtig aus Ravengro in der Pfalz Kanterwall. Schon früh wurde ervon einem kellidischen Wildführer unter die Fittiche genommen, während sein Vater, selbst ein Kornbauer mit den Geschäften seiner Höfe beschäftigt war. Jokum, der Kellide, wurde eine Art zweiter Vater für Ezdraz und lehrte den neugierigen kleinen Varisier auch die Grundlagen seiner Landessprache. Er brachte ihm das Jagen und das Schleichen bei und zeigte ihm die Grundlagen der Wildhüterei und der Schießkunst. Eines Tages führte sein Lehrmeister führte ihn und einen anderen Schüler in die Hügel um ihnen ein paar praktische Kniffe in der Überlebenskunst beizubringen. Als des Nachts ein Nebel in das Lager stömte wurden alle sehr wachsam. Nachdem zunächst seltsame Geräusche zu hören waren, stolperten aus der Finsternis sich ungelenk bewegende Gestalten, die nach dem Fleisch der Lebenden hungerten.
Jokum rief die Jungen hinter sich und erledigte erst eine und dann eine weitere der Gestalten mit Pfeilen seines Langbogens, während Ezdraz und sein Freund starr vor Angst zusahen. Als eine der Gestalten Jokum eine klaffende Wunde am Arm schlug, gefror er in seiner Bewegung und brach zusammen. Die Jungen liefen schreiend davon, so lange bis sie vor Erschöpfung zusammenbrachen. Als sie bei Tagesanbruch an die Stelle des Angriffs zurückkehrten waren von Jokum nur noch abgenagte Überreste übrig, sowie sein Jagdbogen und ein paar Pfeile.
Seit jener Zeit hat sich Ezdrazvacro geschworen den Untoten Einhalt zu gebieten, sie zu jagen und zu vernichten, wann immer sich ihm die Möglichkeit bietet. Seines zweiten Vaters beraubt und immer noch nicht Willens in die langweilige Landwirtschaft einzusteigen, machte er sich auf die Suche nach Abenteuer und heuerte bei einigen Karavanen an, welche durch die gefährlicheren Gebiete des Landes reisten, in der Hoffnung die Gelegenheit zu bekommen Untote zu erlegen.
Auf einer jener Reisen lernte er Professor Lorimor kennen, den er um seine Bildung beneidete. Er genoss es stets, seinen Geschichten zu lauschen und so mehr über sein eigenes Land zu erfahren, als Jokum und sein Vater es im je beibringen konnten.

 

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