Erben der Drachenburg

Geschichten aus Golarion, Astani und Faerun

Real Live Chaeter

| 5 Kommentare

Hi Leute,

Wir haben gestern ein “RL Cheat” geplant.

Cheaten kennt ja jeder: so dermaßen optimieren und Vorteile ausnutzen, dass es im Spiel leichter ist…

Gestern haben wir einen Weg gefunden unser reales Leben zu optimieren, um es im Spiel leichter zu haben:

Hintregrund:

Unsere wöchentliche Rollenspielgruppe besteht aus 3 Pärchen und einer Person, die sich nicht mit seiner Frau absprechen muss.

Bei den Pärchen (alle verheiratet und Eltern) muss immer ein Elter zuhause bleiben um die Kinder zu sitten, während der Zweite zum Spielen kommen darf. (Zudem wird der Spielort im Wechseln bei den drei Pärchen festgelegt, damit zwischendurch mal beide Teile eines Paares am Tisch sitzen)

Daraus resultierend, wechseln wir  von einem Spieltag auf dem nächsten auch die Helden in dem Abenteuer… (ihr kennt solche Situationen ja alle, wenn ein Spieler nicht da ist)

Nun hatten wir Gestern einen heftigen Kampf, der über den Spielabend hinaus geht und in der nächsten Woche fortgeführt wird.

Durch den Wechsle der einzelnen Elter wir dann aber wahrscheinlich der Schurke „verschwinden“, der so gut Schaden „in Zange“ macht und mit zwei Zauber auf den weiteren Kampf vorbereitet wurde. Dafür darf aber der Magier im Spiel  bleiben, der mittlerweile alle guten Zauber verbraucht hat (um z.B. den Schurken zu Unterstützen).

Nun der RL Cheat:

Wir haben laut überlegt, ob der Spieler, der den Magier spielt nicht besser die Kinder von dem Schurken- Spieler sittet, damit der mit seiner Frau zum Spielen kommt, um den Gegner schön in den Schwitzkasten nehmen.

Ist doch eine gute Idee, oder!?!  🙂

5 Kommentare

  1. Ihr seid absolute Profis. Das ist wirklich preisverdächtig. Eine Kombination aus Rollenspiel, Quantenphysik und der Gauß´schen Normalverteilung unter zur Hilfenahme von Stochastik und Pädagogik. Umwerfend!

    Ich hätte auch noch ein paar Vorschläge. Der Meister bringt alle am Ende des Abends um und alle fangen immer wieder neu an. Da lernt man endlich auch mal die Taraske persönlich kennen. Oder aber ihr zieht alle zusammen in ein Mehrfamilienhaus und richtet im Keller eine Unterbringung für die Kinder ein, die abwechselnd ein Großelternteil oder eine Soziologiestudentin betreut.
    Man könnte aber auch 4 Charaktere bauen, die von abwechselnden Leuten gespielt werden. Oder ihr ändert den Zyklus. Nicht jedes Mal wechseln sondern alle halbe Jahr wechseln.

    Das ist ein Aspekt, den man vor der Heirat besprechen sollte. Wer gerne Magier spielt, darf nur jemand heiraten der auch gerne Magier spielt. Andersrum, Pärchen dürfen nur gleiche Charaktere spielen, am besten genau den gleichen. Sie sind eh nur jedes zweite mal da. Da können Sie sich abwechseln. Außerdem kann man schön zu Hause bei Frühstück den Charakter ausarbeiten. Bow. Was für eine Idee.

    Wie auch immer. Mitten im Kampf wechseln das geht nicht. Dann muss der Magier wohl in den sauren Apfel beißen. Das muss er verstehen…

  2. Sehr konstruktive Vorschläge!
    Gut mitgedacht Stefan!
    Und ich finde Deine abschließende Bemerkung extrem Gut… alleine schon, weil ich den besagten Schurken (Juwewe) spiele, der sonst am kommenden Montag zuhause bleiben soll! 😉

  3. Ich bin auf deiner Seite. Also das geht ja gar nicht. Der Schurke muss unbedingt dabei sein. 🙂

  4. :o) interessante Herangehensweise… So kann man z.B. auch den Charakter vor dem sicheren Tod bewahren wenn man sich mal zum Kinderdienst passend einteilen lässt… Also fair ist das nicht… dem Plot gegenüber…

  5. Nein, fair ist das nicht… aber bei 7 Spielern… ich kann mich da an einen Meister erinnern, der eine Kampagne mit 7 Spielern geleitet hat (so eine Stadt, die von Teufeln heimgesucht wurde)… der mochte es auch nicht so gerne, wenn „wegen dem Plot“ immer alle Charakter im Spiel gelenkt wurden, egal wie viele Spieler da waren…
    … ist aber auch verständlich (ich mag das auch nicht), denn solche Herausforderungen sind ja immer für (gegen)= vier Helden konzipiert.
    Auch die Lösung „Charakter in die Gruppe aufnehmen oder raus nehmen wenn es zur Geschichte passt“ hat, aus meiner Sicht, zu unerfreulichen Ergebnissen geführt:
    Es gab Spieler, die anderen Spielern Stunden beim Spielen zugeschaut haben, „weil es nicht zur Geschichte passt“. (mir fallen auf Anhieb einem je eine Situation mit Ulf und mit Regina ein)
    Und das, wenn man sich nach Monaten Zeit genommen hat und spielen will….
    … da sag ich (persönlich) doch „Ist doch egal, der Plot“. Hauptsache wir Spieler und Meister haben Spaß…. Und schön, wenn der/die Meister das in eine schöne Geschichte packen kann!“

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