Erben der Drachenburg

Geschichten aus Golarion, Astani und Faerun

Ich und der Eber.

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Hört mal zu. Es war dunkel. Also schon Tag, aber halt bewölkt und deshalb dunkler als wenn die Sonne scheint. Klar, oder? Ja, also es war am Tage aber dunkel. Ähh… Ach ja. Ich ging also mit Ezdrazvacro, dem Jäger durch den Wald. Also eigentlich auf einem Weg durch den Wald. Links und rechts von uns waren Bäume. Und es war dunkel. Habe ich schon erwähnt, oder? Ja… plötzlich stand es vor uns. Nein, vergesst dass mal. Also nicht das es dunkel ist und mit dem Wald, sondern mit dem vor uns stehen. (Anmerkung: Die Zuhörer sahen mich etwas ungewöhnlich an. Ich denke, dass sie schon völlig in der Geschichte versunken sind.) Also nichts stand vor uns, aber wir hörten ein Geräusch. Aus dem Wald. Also zwischen den Bäumen. Und es war dunkel. Ezdrazvacro schaute mich an und wie schlichen zwischen die Bäume. Also vom Weg in den Wald. Wir wollten den Eb… äh – wir wussten ja noch gar nicht was da zwischen den Bäumen war. – Wir wollten das „Ding“ halt überraschen. (Anmerkung: Der ein oder andere Zuhörer schloss schon die Augen um mit der Geschichte zu verschmelzen.)

Plötzlich stand es vor uns! Es war kein Ding, es war Schaum ähhh. Es war ein Eber mit Schaum vor dem Maul. (Anmerkung: Nachdem ich Spannung aufgebaut habe, wollte ich mit dem folgenden Satz für Erheiterung sorgen.) Da wir ihm nicht beim Zähneputzen erwischt hatten musste er Tollwut haben. (Anmerkung: Hat nicht geklappt. Wahrscheinlich hatte ich eine zu große Spannung aufgebaut.). Also kämpften wir gegen den Eber und gewannen auch. Danke für Ihre Aufmerksamkeit. (Anmerkung: Es war still und es waren noch mehr Augen geschlossen. Wahrscheinlich mussten Sie meine Geschichte erst mal verarbeiten.)

(Anmerkung des Spielers. So eine Geschichte kommt heraus, wenn man Redekunst auf 0 hat und eine 4 würfelt. Es wird besser, versprochen.)

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