Erben der Drachenburg

Geschichten aus Golarion, Astani und Faerun

Von Ruhm und Adeligen sowie Doppelgängern und Monster im Keller

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Wir trafen uns zum ersten mal im Jahre 2013 des Herren, wieder in Paderborn zu geliebten Rollenspiel- Wochenende.
Dieses mal konnte sich auch Regina genug Zeit nehmen, um mit uns eine schöne Zeit zu verbringen. Dafür aber fanden nicht nur Ulf und Lars nicht den weiten Weg ins östliche Westfalen, nein, dieses mal hatten wir die traurige Premiere mit nur 50 % des Meister- Teams vorlieb nehmen zu müssen. Stefan hatte eine, wenn auch nachvollziehbare, andere Veranstaltung der er beiwohnen wollte/ sollte.
Gekrönt wurde das ganze am Abend, als sowohl Lars als auch Stefan versuchten sich per Video- Chat an unserem Spiel zu beteiligen. An dieser Stelle sei festgehalten, dass besser immer alle beim Treffen dabei sein sollen! -Zwischenbericht-

Zum Spiel wurde uns noch das Konzept der Gruppen- Ruhm- Punkte vorgestellt (26 an der Zahl) die wir als eines jedem Einzelnen  Bonus der Ermittlung von Ruhm Würfe als Basis dienen solle, aber parallel auch ein Pool an Punkten darstellt um den Ruhm gewinnbringend zu investieren. (P.s.: ich höre gerade „die Streuner“, merkt man das?) 🙂

Seit dem Verlassen des Wallcourt nach der Vernichtung des Schattenmeisters hat sich in Westcrown einiges getan. Es herrscht eine „komische Stimmung“ in der Stadt. Weder die Dottari (Stadtwache) als auch die Höllenritter sind in der Stadt präsent. Jeder kümmert sich um seine Angelegenheiten. Die Adeligen, die als Vorbild dienen könnten igeln sich ein, viele andere (auch Nicht- Adelige) verlassen die Stadt- sogar Akkarins Eltern. Viele Geschäfte sind geschlossen. Wenig Leute auf der Straße… die ganze Stadt ist „in Aufruhr“!
Während wir noch „die Schätze“ aus Wallcourt bergen und zu Markte tragen, sammeln wir schon direkt und indirekt (durch Janiven) Informationen, um die Situation einschätzen zu können:- Der Chef der Dottari Iltus Martis wurde ermordet (haben die Höllenritter damit zu tun?)
– Acht Oberhäufter einiger größerer Adelshäuser wurden umgebracht. Später stellt sich heraus, dass es die sind, die in Verbindung zu dem alten Konzil standen.
– die Zentrale Insel (Adeligen) schotten sich ab. Später wurden sogar in Entfernung humanoide geflügelte Wesen über der Insel gesehen.
– Untote (Zombie- Armee?) wurden in dem Nordteil gesichtet.
– Straßengangs liefern sich Schlachten
– Teufel gehen durch die Straße
– Haus Thrune lässt die Situation nicht zu und bereitet eine Flotte vor, die Westcrown „befrieden“ soll.
Nach der Beratung und Austausch der Infos und Gerüchte beschlossen wir, „den Adel zu aktivieren“, das Zepter in die Hand zu nehmen, die Dottari einer Führung zu geben, damit sie die Straßen kontrollieren können und das endlich wieder ein Bürgermeister gewählt wird, damit die ganze Stadt nicht mehr Führerlos bleibt!
Außerdem versuche ich mit meinen „Förderer“ per Brief in Kontakt zu kommen. -> am 17.11. zum Mittagessen verabredet.
Da alle größeren Adelshäuser auf der Insel sind, wenden wir uns Haus Martis und Haus Kiutschi zu, die beide ihre Residenz auf dem Festland, nahe dem Anwesen des Bürgermeisters hatten.
Zuerst Haus Kiutschi: Hausherr verrückt; Frau getötet; Bruder vom Hausherr wurde Anfangs des Mordes beschuldigt, wurde aber vom Doppelgänger beschuldigt; Tochter stellt sich als Doppelgänger heraus.
Nach mehreren Anläufen und sehr Ruhmreich (Ruhmwurf 46) konnten wir den Hausherren vom Wahnsinn befreien und ihn dazu überreden mit Haus Martis (Erzfeind) zusammen zu arbeiten) (Er ist Mäzen vom Theater und hatte sogar ein bild von Aberno in der Rolle des Hauptcharakters Lazarus (Tiefling, Barde) in seinem Gästezimmer).
Unter seinem Anwesen in den Abwässern sitzt ein besonderes Monster, Othlyug „Wabnahl, König der Pusteln und Extremente“. Wir konnten uns in der Tat ohne Kampf mit dem Wesen einigen.
Als Zwischenspiel hatten wir Teufel in brennenden Haäusern, und unseren Freund „Thesing“, der uns diesmal als Vampier beehrte… ich hoffe das war da letzte mal, dass er uns entkam.
Wollen nun ins Haus der Martis. Das Haus der ermordeten Dotarri Chef. Rein Teleportieren, zu viel Wachen (ohne Haus Insignien), wir steigen durch die Abwässer ein, es wird ein großes Gemätzel, bei dem der Gnom starke Gewissensbisse bekommt, da er nicht so überzeugt über die Unschuld der Wachen ist. Zu unser allem Seelenheil stellt sich unser Verdacht als Wahr heraus: Die Wachen sind vom neuen Konzil. Die Martis sind Gefangene im eigenen Haus. Rettung der gefesselten Gefangenen buchstäblich in letzter Sekunde.
Nach der Befreieung, viel Mistrauen, viel Erklährung und sehr Ruhmreich (Ruhmwurf 50) konnten auch die Martis überzeugt werden für die Stadt und mit den Kiutschi zusammen zu arbeiten.

Im Anschluss „bezahlen“ wir von unserem 26 Punkte Ruhm- Konto 5 Punkte für das „aktivieren des Adels“, damit die sich um Westcrown kümmern. (jeder bekommt ein +4 bei Diplomatie- und Ruhmwürfe in Bezug auf Adeligen in Westcrown für dieses Abenteuer).

Am nächsten Tag: (17.11.4710)
noch offen: Doppelgänger? Der Bruder von Gugson Kiutschi? Thesing?
Auf dem Weg zum treffen mit Aleo Dhandros kamen wir wieder an einem Haus mit Klingenteufel und Bartteufel vorbei. Wir helfen gerade das Haus zu löschen.

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