Erben der Drachenburg

Geschichten aus Golarion, Astani und Faerun

Delvehaven – danach – Woche 3-6

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…und weiter gehts…

-Aberno: Die Arbeiten an deinem Haus gehen gut voran. Du bist bei Bauabschnitt 2. Die Außenfassade ist neu, so dass das Haus nach außen schon mal einen ordentlichen Eindruck macht. Innen stehen die neuen Wände und es werden gerade die Treppen eingebaut. Wohnen kannst du im Moment nicht da, dafür ist es zu dreckig. Du musst dich kurzfristig wo anders einquartieren. Entweder du schläft in der Taverne mit der netten Wirtstochter (Sie würde sich sehr freuen und du hättest VIP Behandlung) oder du übernachtest im Haus des Bundes oder bei einem deiner Freunde. Tagsüber überwachst du die Bauarbeiten.
Du suchst den Kräuterhändler auf und er verspricht dir in 2 Tagen die Schriftrolle „Schutz vor Bösem“ zu besorgen. Als du nach zwei Tagen wiederkommst ist das Haus verschlossen und die Fensterläden zugeklappt. Auch nach drei und vier Tagen ist das Haus verlassen. Ein Straßenjunge erzählt dir, dass die Dottari Claudius mitgenommen haben. Du brichst die Hintertür auf und entdeckst, dass die Wohnung durchsucht wurde. Alles wurde achtlos auf den Boden geworfen. Auch die Bücher und Unterlagen wurden durchsucht. Ein paar Tage später bekommst du einen Brief in dein Haus mit einem offiziellen Siegel der Stadtwache mit der Aufforderung dich bei Ihnen einzufinden. Du sollst eine Zeugenaussage abgeben.Scheinbar haben sich die offiziellen und vielleicht auch einige der inoffiziellen Ereignisse der letzten Monate herumgesprochen. Du wirst gelegentlich auf der Straße angesprochen auf das Theater und das Turnier und einige der Händler gewähren dir Rabatte auf deine Einkäufe. Von denen die dich erkennen wirst du zu dem ein oder anderen Getränk eingeladen. Wieviel Informationen du über den Bund dabei preisgibst, liegt bei dir.

– Akkarin: Deine Untersuchung beim Bund fliegt auf. Arael hält dir einen Vortrag über Gesinnungen. Er versteht dich und deine Sorge bittet dich aber beim nächsten Mal mit ihm darüber zu reden. Er versichert dir, dass du dich auf die Leute verlassen kannst, die im Haus des Bundes sind. Er überprüft alle Neuankömmlinge selbst und ist bereit, auch Mitglieder zu akzeptieren, die weniger noble Beweggründe haben, sofern Sie den gleichen Zielen folgen. Er lobt aber deine Vorsicht und bietet dir an künftig bei der Rekrutierung neuer Leute behilflich zu sein. Außerdem bittet er dich einige Rekruten im Kampf auszubilden. Es steht dir natürlich frei, Sie im Sinne von Iomedae auszubilden.
Eines Tages bekommst du zu Hause Besuch von einem Höllenritter. Anders als die Ritter des Ordens der Streckbank trägt dieser einen gehörnten Helm mit 4 Augenschlitzen. Die Höllenritter die du bisher kennengelernt hast tragen Rüstung die Muskulatur nachbildet, als Zeichen der Ordenszugehörigkeit. Nachdem du den Imposanten Ritter hereingebeten hast erzählt er dir, dass er ein Anhänger des Ordens des Scheiterhaufens ist der zurzeit mit einem Schiff in Westcrown ist und auf der Suche nach fähigen Leuten für den Orden. Seine Quellen haben ihn auf dich aufmerksam gemacht und du scheinst seinen Erwartungen zu entsprechen. Er zeigt dir unverhohlen seinen Fokus mit dem Zeichen von Iomedae und spricht mit dir über Religion und die Notwendigkeit des Austreibens von falschen Glaubenssätze und der Zerstörung von häretischen Artefakten. Nachdem du ihn mit seinem Einverständnis gescannt hast, stellst du fest, dass er gute Absichten hat. Er bringt diese mit einer für dich gewohnten und angenehmen militärischen Klarheit zum Ausdruck. Er sagt, dass er noch eine weitere Woche in der Stadt bleibt und dann mit weiteren Anwärtern zurück zur Zitadelle nach Ostenso fahren wird. Bist du an einer Ausbildung interessiert kannst du dich anschließen. Der Typ ist für die nächsten Tage das Hauptgespräch im gesamten Viertel.

– Alvtas: Die Arbeit im Tempel bietet dir Gelegenheit, über deine Vergangenheit und alle Entscheidungen die dich zu dem gemacht haben was du heute bist, nachzudenken. Du bist mittlerweile als vollwertiges Mitglied anerkannt und man bringt dir Respekt entgegen. Deine Herkunft spielt hier, innerhalb der Tempelmauern, keine Rolle. Nur deine Taten und dein Handwerkliches Können allein scheinen eine Rolle zu spielen.Mehrere Gutbürgerliche, die nach eigener Aussage auf offener Straße von Teufeln attackiert wurden, behandelst du wegen Brandwunden und Klauenverletzungen. So etwas ist bisher noch nicht vorgekommen, wodurch dieser Vorfall sehr viel Unruhe auslöst und die Nachricht davon sich wie ein Lauffeuer in der Stadt verbreitet. Auf Empfehlung des Tempelvorstehers wirst du nicht nur im Tempel sondern auch außerhalb eingesetzt. Die Adelsfamilie Mhartis, die dem Tempel stets gute Spenden zukommen lässt, erfordert persönliche Betreuung.

-Zirul: Weiterhin die Ohren offen haltend ziehst du durch die Lokale der Stadt und verdienst deinen Unterhalt mit dem Erzählen von Geschichtchen und dem Vorführen von Zaubertricks. Du kommst gut beim Publikum an und kannst deine popularität ausbauen. Deine Nachforschungen rund um das Diebeskonzil liefern widersprüchliche Ergebnisse. Von den Aldelhäusern scheinen den Gerüchten zu Folge alle mit den Konzil unter einer Decke stecken oder von ihm kontrolliert werden. Die offiziellen Unterlagen die du in der Bibliothek gefunden hast stellen die Zerschlagung des Konzils vor rund 70 Jahren fest. Als du eines Nachts in deiner Herberge auf dein Zimmer kommst findest du den Raum durchwühlt vor. Deine Sachen liegen im Zimmer verteilt und deine Aufzeichnungen, incl. deines angefangenen Romans, sind verschwunden.

– Balger: Das Treffen mit deiner Mutter zu arrangieren war schwerer als erwartet. Als du das erste Mal das Viertel betreten wolltest, in dem das besagte Herrenhaus sein soll, wurdest du von den Wachen abgewiesen. Unter dem Vorwand dich als Wächter anstellen lassen zu wollen hast du es zwar in den Stadtteil geschafft, doch der Zutritt zum entsprechenden Grundstück blieb dir verwehrt. Trotz lausiger Bezahlung, sie deckt immerhin die Unterkunft im ‚Krone und Schwert‘, standst du mehrere Tage für Haus Oberigo Wache bis du es geschafft hast einen Dienst am Haupthaus zu bekommen, der dir ermöglicht hat mit den Bediensteten ins Gespräch zu kommen. Einige von ihnen erkennen dich wieder von den Plakaten zum Festspiel und sind sehr hilfsbereit. Du erfährst wann deine Mutter üblicherweise zu den Märkten fährt und esgelingt es dir ein Treffen zu organisieren. Sie arbeitet in einem der Häuser als Magd und organisiert alles rund um die Küche. Alles was sie verdient spart sie um diese Stadt irgendwann verlassen zu können. Sie ist überglücklich dich wiederzusehen und ist sehr traurig wenn sie erfährt dass dein Bruder und Vater nicht so viel Glück hatten wie du. Sie bittet dich, mit ihr in eine der Zwergenstädte zu ziehen.

– Sarix: über den Schwertmeister im Tempel von Iomedae bringst du in Erfahrung, dass diese Verbindung von zwei Arten von Magie dort niemand mehr ausübt. An anderer Stelle hast du allerdings nach einiger Suche Glück. Du machst Bekanntschaft mit einem Priester von Desna, Bongad, der dir anbietet dich zu unterstützen solltest du das notwendige Potential haben. Im Gegenzug dazu, dass du mit ihm Nachts den Kampf mit den Schatten aufnimmst, überlässt er dir eine Kopie des Buches ‚Der Theurg von Mendev‘ und gibt dir Tipps wie du den Fokus zwischen den unterschiedlichen Quellen deiner Macht in Einklang bringst.
Eines Nachts kommt ihr einem Trupp Stadtwachen zu Hilfe, die von mehreren Schattenkreaturen angegriffen werden. Ohne euch hätte wohl keiner von ihnen überlebt. Zum Dank laden sie euch auf ein Fest ein bei dem du mit einigen von Ihnen feierst und neue Bekanntschafften machst.

– Furax: Du hast deinen persönlichen Dealer gefunden. Kio, ein gehörnter Tiefling, der behauptet Alles besorgen zu können was das Herz begehrt. Gegen einen entsprechenden Preis versteht sich. Er lebt im Blutsektor am Rand der Ruinenstadt. Sein Vertrauen zu gewinnen hat dich Zeit, ein paar Münzen und ein paar Blessuren gekostet. Dafür kennst du nun einen Weg durch die Kanalisation in die Ruinenstadt.

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