Erben der Drachenburg

Geschichten aus Golarion, Astani und Faerun

Der Herbst

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Hallo Zusammen,
Heute (13.10.) aktualisiere ich das Tagebuch auf, mithilfe meiner Unterlagen vom Spieltag:

Geschichte:
Wie im letzten Bericht erwähnt, bestand unsere erste Aufgabe darin, uns Zugang zum Fest im Haus des Bürgermeisters zu verschaffen, indem wir in einem Theaterstück, zur Einweihung eines neuen Theaters, vorm Bürgermeister auftreten. Hintergrund: wir wollten im Haus des Bürgermeisters in das (außerdimmensionale) Gewölbe “Asmödenischer Knoten”.
Der Plan hat funktioniert!
Nachdem wir eine Woche lang in einem kleinerem Theater („Liemhaus- Theater“) unsere Texte und Abläufe geprobt haben, und vom dem Theaterdirektor (Rohbal Nonon) regelmäßig „rund gemacht wurden“ sind wir zum Nachtschattentheater gebracht worden.
Im Liemhaus haben wir kennen gelernt:
– Milech der Bucklige ist der „Bühnenarbeiter“, Illusionist und „Mädchen für alles“
– Calsenika, die Hübsche, Aufstrebende Sternchen, sie spielt im Stück die Ilsandra. Hängt sich an die Delur um in höhere Kreise zu kommen
– Die Diva Delur; „alte, geschminke Wachtel“, deren besten Tage vorbei sind. Verachtet Calsenika. Sie singt zwischen den Akten im Theater
– Thesing: Schleimer!
Zur Premiere unseres Stückes im neuen Theater auf der Insel Regicona wurde es dann ernst.
Da es sich ja um ein “Theater Mortresti” handelte, passierten viele Dinge „in echt“, unerprobt und auch zu Überraschung von den Darstellern, also uns!
Als Highlights sein nur die beschworenen Teufel (Lavare); Maden/ Larven, die sich unter unserer Haut vorarbeiteten, bis wir sie raus schneiden konnten; mit säure gefüllte gläserne Schlangenstatuen, aus denen wir uns befreien mussten und riesige Skelette von Trollen genannt, die wir überleben mussten; genannt.
In Summe haben wir das recht gut überstanden, wobei unsere Ressourcen (natürlich unsere Zauber, aber auch unsere Summe an Heiltränken) bis auf ein absolutes Minimum dezimiert wurden.

Im Theater konnte sich Akkarim glänzend darstellen,  der sich wusste dar zu stellen, aber auch in vielen Situationen die richtige Aktion zur rechten Zeit machte, um das Publikum zu begeistern (Würfelglück). Für seine Verhältnisse enttäuscht hat natürlich Aberno, der mit der Schauspielerei seinen Lebensunterhalt verdient (den Beruf also von der Pike an erlernt hat), mit dem “Theater Mortresti” aber anscheinen überfordert war und es kaum geschafft hat sich aus der Masse der ungelernten Statisten zu erheben. (oder lag es doch an dem bunten Heiltrank ?!?)
Aber das Ziel war erreicht.
Zwei Tage später wurden wir zum Fest im Hause des Bürgermeisters, in den Süden der Stadt geladen.
Das Fest an sich war eines der beeindruckedsten Ereignisse, die wir bis dato erleben durften.
Es gab Dinge zu essen, von denen war uns nicht bekannt, dass man das essen kann. Ein ganzer gebratener Schreckensbär am Stück war fast noch eines von den am wenigsten exotischen Gerichten.
Die sieben Gänge zogen sich über den ganzen Abend hin, und in den Pausen konnten wir und mit den Lokalitäten und den Leuten vertraut machen.
Es gab diverse (auch interessante) Gerüchte (Angefangen von einer verschwundenen Dienerin, die eine Statue mitgenommen hat; dem „Energiegitter“ des Hauses, dass von einem Teufel im Keller gespeist wird und Störungen zeigt; über die Gerüchte des eingesperrten Sohnes des Bürgermeisters; bis hin zu den Gerüchten (Verbunden mit einem Jobangebot) dass es einen Zugang zum außerdimensionalen Gewölbe gibt (und die Meldung der Lage an einen Adeligen mit 1000 GM belohnt wird)).
Als die „Gouvernante des Hauses“ das Anwesen verließ, haben wir uns auch mal in ihren privaten Gemächern umgesehen. Abgesehen von dem Schlüssel, der uns den Weg zum Dachboden frei machte, fanden wir noch ein Blatt Papier, auf dem mit Magie was Verborgen liegt (!!).
Auf dem Dachboden haben wir nicht nur die Spuren gefunden, dass es einen Gefangenen gab (der Sohn?), sondern auch das Tor in „das Gewölbe“.
Im Gewölbe angekommen (was wohl im Astralraum oder so was liegen muss) fanden mir einen Toten: Magischer Rucksack, magische Perle und magische Schriftrollen… plus einen Fluch, der Aberno nun einen Teufel als Feind auf dem Hals gehext hat.
Dann gab es noch so „Dämonenhunde“ (Houwler oder so), die uns angriffen, beim Kämpfen die Angreifer verletzten und nebenbei noch „kleinere“ Flüche verursachte, die wir aber anscheinen nach einigen Stunden wieder abschütteln konnten.
Als krönender Abschluss kam es in dem außerdimensionalem Gewölbe auch noch einen Bereich mit drei „nach oben und unten unendlichen Bereichen“, in dem Dinge nach unten fallen und oben wieder auftauchen, in dem man Entfernungen nicht schätzen kann, und in dem man permanent von den untoten Monstern namens „Schatten“ angegriffen wird.
Leider unterschätzte unsere Halblingdame Sevalia die Geschwindigkeit der Monster, und gleichzeitig überschätzte sie ihre Fähigkeit den Gegnern aus dem Weg zu turnen. Sie liegt nun ihrer kompletten Stärke beraubt, und damit selber zum Untoten „Schatten“ geworden danieder. Tod!
Sie ließ uns nie nah genug an sich ran, um sie richtig zu kennen, trotzdem trauen wir über unsere gefallene Kameradin!
Im Anschluss gelang es uns noch so ganz knapp, mit Hilfe von Alvtas Zauber „Verborgen vor Untoten“ die Tore zu lokalisieren, durch die die Schatten in dieses Gewölbe kamen, und diese zu zerstören.

Nun kann es weiter gehen auf der Suche nach den “Chelixes Kreuzen” in diesem Gewölbe, in dem (denen) sich ein Schlüssel zur Gilde der Pfadfinder in Westcrown befinden soll.

Auf jeden Fall erwähnt werden muss zu diesem Wochenende natürlich auch noch „die große Diskussion“.
Als, nach dem Kampf mit den Dämonenhunden, der (RN) Priester Alvtas, der von einen RB Gott seine Kräfte bezieht, mit einem Zauber aus der Kategorie [böse] die Lebensenergie eines sterbenden Dämonenhundes auf sich übertrug, brach eine großer Aufruhr los.
Sich anscheinen nicht 100 prozentig bewusst zu sein, was er damit anrichtet einen [bösen] Zauber zu sprechen, kam es nun zu einer exzessiven Diskussion, die sich „in Game“ und „out Game“ ersteckte; über Sinn und Unsinn von der Tatsache, ob diese Zauber böse sein muss oder nicht; über ‚was ist böse‘, ‚was ist rechtschaffen‘, ‚ist Diebstahl böse‘ und vieles, vieles mehr.

Erhitzte Gemüter, verletzende Worte…..

Wie ist die Grundeinstellung der Gruppe?
Findet Alvtas einen Weg durchs Leben, den die Gruppe gemeinsam mit ihm beschreiten will?
Schafft die Gruppe es, Alvtas davon zu überzeugen, einen solchen Weg zu finden?
Bleibt Sarix lange genug, um die Antworten auf die ersten beiden Fragen mit zu erleben?
Fragen über Fragen… und trotz aller Diskussion noch keine Lösung.

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