Erben der Drachenburg

Geschichten aus Golarion, Astani und Faerun

Avatar

| 1 Kommentar

Gestern habe ich es doch noch geschafft, in Avatar 3D zu gehen. Nachdem ich heute Nacht ein bisschen darüber nachsimmeliert habe, habe ich mich entschieden mal meine Meinung zur Diskussion ins Netz zu stellen. Zunächst mal das große Oohh, ahhh. Cool gemacht. Nein mal ehrlich, dass mit dem 3D-Effekten ist schon schön anzusehen. Zumal die Welt von Pandemonia mit ihren bunten Farben und skurielen Gestalten auch dazu einlädt. Man könnte meinen, nur mit 3D ließe sich diese Welt so schön darstellen wie es der Fall war. Ich habe mich ein bisschen geärgert, dass wir wie immer recht weit hinten saßen. So hatte man die Begrenzungen der Leinwand immer im Augenwinkel. Ich kann mir vorstellen ein Platz in der ersten Reihe wäre diesmal besser gewesen. Also mal vorweg. Gesamturteil gut. Meiner Meinung nach ist der Film nur mindestens 1,5 Stunden zu kurz. Ich habe viele Sachen vermisst, die angesprochen wurden aber nicht aufgeklärt. Die Bäume in Pandemonia sind mit einander vernetzt und die Navi können Sie anzapfen. Sie haben ein Kollektivbewustsein. Fand ich sehr spannnend und hätte erwartet da kommt noch was, war aber nicht. Genauso die Ausssage das die Navi über speziell Kohlefaser verstärkte Knochen verfügen und schwer zu töten sind. Habe ich nichts von gemerkt. Also das kam mir echt zu kurz. Was mich ein bisschen genervt hat war dieser Ammi-JI-Obermuffti. „So ladies…“. „Ballert sie weg….“. „Ich will zum Abendbrot zu hause sein….“ Das war echt original 80er Jahr Top-Gun Dialog. War schon sehr klischeehaft diese Militärbasis. Der Ausführungsgehilfe der reichen Aktionäre, die nur daran interessiert sind den Planeten auszubeuten. Nunja, Hollywood eben. Trotzdem die Welt von Pandemonia ist sehr schön und das Minenspiel der beiden Hauptdarsteller-Avatare war echt fantastisch. Es war wirklich wie eine Mischung aus Mensch und Tier. Um noch ein bisschen philosophisch zu werden stelle ich mal die Frage, ob es wohl möglich ist, im Einklang mit der Natur zu leben, so wie die Navi es gemacht haben. Oder lässt die Menthalität des Menschen es nicht zu. Würden Eigenschaften wie Neid, Rachsucht, Machtstreben, Liebe, Eifersucht ein solches Leben nicht stabil und dauerhaft möglich machen? Oder würde auch die netteste Gesellschaft von Waldwesen irgendwann einen rachsüchtigen Führer hervorbringen, der durchdrungen von Machtgier alle in einen Krieg stürzen würde. Ist unsere Welt das Ergebnis dieser Wesenseigenschaften und wenn ja, wie sieht das Ende dieses Strebens aus?

Ein Kommentar

Schreibe einen Kommentar