Erben der Drachenburg

Geschichten aus Golarion, Astani und Faerun

CB bis RG

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Das Thema Gesinnungen wollte ich noch mal ansprechen (auch wenn wir über Gesinnungen schon mehr als einmal Diskutiert haben), da mir was „aufgefallen“ ist.

Bei mir erhärtet sich die Vermutung, dass die Gesinnung als Ausrede genutzt wird!

Zu den Gesinnungen allgemein:
abgesehen von dem „neutralen Mittelteil“ gibt es zwei Achsen, auf denen man sich bewegen kann:
1.Gut oder Böse = ist für mich das Allgemeinwohl wichtiger als das des Einzelne, oder steht meine Person über allem.
2. Rechtschaffen oder Chaotisch = mag ich ein geregeltes Leben, oder hasse ich es, wenn Regeln mir sagen sollen/wollen, was zu tun ist.

Eigentlich ist es ja egal, was auf dem Charakterbogen steht. Außer Gesinnungen erkennen oder Schutz vor Gesinnungen gibt es im Spiel wenig, was den Charakter dahingehend beeinflusst.
Ergo kann ich „machen was ich will“, der Meister notiert sich das evtl. und wird mir mitteilen, wenn sich die Gesinnung ändert. Ist ja auch nicht schlimm, das hat ja auch keine Nachteile!
(Außer ich spiele eine Charakterklasse, die ein gewisses Verhalten voraussetzt… wie z.B. der in dieser Beziehung gern genannte Paladin)

Nun meine ich, in letzte Zeit öfters, mal Sprüche zu hören wie: „Phuu, ich würde ja gerne Helfen, aber ich bin Chaotisch, da macht man so was nicht…“.

Natürlich kann man der Gesinnung mehr Beachtung schenken, und sie als „Richtlinie“ fürs Rollenspiel nutzen, und nicht nur „machen was man will“, aber so kommt sie mir als Ausrede vor, unbequemes zu umgehen.

Man kann jede Facette der Gesinnung so wenig man will, bis so extrem wie möglich ausspielen… selbst bei absolut Neutral (NN): das könnte ein Druide sein, der das Einhalten des Gleichgewicht als höchstes Ziel ansieht, was extrem werden kann, wenn er plötzlich auf die Seite der Monster wechselt, weil sie von Aussterben bedroht sind…

Sieht das einer anders, gibt es Meinungen?

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