Erben der Drachenburg

Geschichten aus Golarion, Astani und Faerun

April 26, 2017
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T: -30

Nur noch 30 Tage und er Rest von Heute!

Hi Leute,

(ich möchte das Thema mal aufgreifen)

ich persönlich finde es schade, dass unsere Aktivitäten auf der Homepage so nachgelassen haben.

Thorsten findet (fast) überhaupt keine Zeit für die Homepage.

Cypa „schmollt“, da ich den großen Block „die Winterkönigin“ nicht mehr an erster Stelle gestellt habe, sondern durch ein kleineres „Suchfeld“ ersetzt habe… obwohl es da einen direkten Link zum „großen Block“ gibt.

Lars, der die Homepage zahlt und auch schon mal gefragt hat, ob sie noch nötig ist, antwortet immer… wenn auch nur kurz und knapp.

Heiko ist trotz guter Vorsätze (als Meister) nicht präsent.

Kai war auch schon mal „aktiver“, wenn er auch (genau wie Lars) immer „im Thema“ ist.

Sven und Stefan scheinen „im Dauerstress“, mir fehlen die Resonanzen (von Früher).

Und ich… Tipper auf alles und jedes, über Geschichte, über Regeln über alles, um Reaktionen zu erzeugen…. Wobei ich mir langsam meine eigenen Fragen selber beantworte, da es kaum noch einer macht.

Ich will die Frage nicht stellen, da ich Angst habe, dass es eine negative Antwort gibt, aber „braucht“ ihr unsere Homepage noch?

Ich selber finde sie super, allein als „Sammelplatz“ unserer Infos und Geschichte…

 

Macht mich etwas traurig… ändert aber nichts am Spielen: das ist in einem Monat, kann es kaum erwarten.

Poter

März 14, 2017
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Aides Leery Stufe 3

So,

nachdem wir die ersten Erkundungen unter dem Dörfchen Fackel durchgeführt haben, Außerirdische Technik und (Untote) Lebensformen erleben durften, wild gewordene Medizin- Bots bekämpfen mussten und wir dann den Ratsherren aus deren Zugriff befreien konnten… sind wir auf Stufe 3 aufgestiegen:

— Charakterbogen Stufe 3—

— Zauberbuch—

(Hergestellt mit http://www.5footstep.de/tools/zauberbuch-generator-2/ )

März 8, 2017
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Gurnhalaur

Alesta Weringu war auf dem Weg nach Hause als das Wetter umschlug. Er spürte es in seinen alten Knochen, der Regen war nah. Es war noch ein weiter Weg bis zu seiner kleinen Schmiede. Normalerweise gefiel es ihm ganz gut unterwegs zu sein und die Nase in den Wind zu halten. Vor allem dann, wenn ihn die Hitze der Sonne nicht zu sehr quälte. Es war eine Abwechslung von der stetigen Arbeit an der Esse und den langen, tristen Abenden allein in seinem kleinen Haus. Es gab vieles was man von Alesta sagen konnte, aber er war ganz sicher kein Zwerg, der gerne allein war. Leider gab es nicht viele seiner Art in seiner Umgebung und viele seiner Freunde hatte er schon zu ihrer letzten Ruhestätte begleitet. So hatte er sich arrangiert, in dieser Welt über dem Berg, mit seiner Arbeit und dem Alleinsein.  Die letzten paar Tage hatte er mit Auslieferungen seiner Arbeiten verbracht und bisher war ihm das Wetter wohlgesonnen.

 

Als er nun die dunklen Wolken über die Berge rasen sah, ahnte er schon mit welcher brachialen Gewalt das Unwetter zuschlagen würde. Ihm war sofort klar das er Schutz suchen müsse. Es dauerte eine Weile in dieser doch kargen Landschaft einen Unterschlupf zu finden. Wohin er auch sah nicht als trockenes Land, kaum Bäume und keine Berge weit und breit.

Eine Anhäufung von Sandsteinmonolithen fiel ihm auf und er rannte darauf zu. Als er den Schutz der Steine erreichte, fing es auch schon an zu regnen. Erst ganz sanft, nur ein bisschen. So wie ein Sommerregen der die Erde verwöhnt und die Felder vor der Dürre schützt.

Doch Alesta hörte schon den Donner. Das Wasser, das in der Luft zu stehen schien und wie eine Mauer auf ihn zuraste. Er zog sich weiter zurück und entdeckte eine kleine Höhle, die durch die Monolithen verborgen gewesen war.

‚ Was für ein glücklicher Zufall‘, dachte Alesta.‘ Es geht doch nichts über ein gemütliches Plätzchen unter Steinen wenn es draußen tobt und heult.‘

Er betrat die Höhle soweit, dass er einen trockenen Lagerplatz für sich herrichten konnte. Nachdem das Feuer entfacht war, wollte er gerade die Zubereitung einer Mahlzeit beginnen, aber aus den Augenwinkel nahm er Bewegung war.

Dort war etwas! Etwas lebendiges! Alestas Herz schlug schneller während er unauffällig nach seiner Axt griff. Sobald seine Hand den kalten Stahl umfasste , sprang er auf und stürzte sich auf den Schatten, der sich im Feuerschein gezeigt hatte. Mitten im Hieb hielt er inne. Dort lag ein Weib, schwer verletzt. Sie blutete so stark, dass man nicht ausmachen konnte wo genau ihre Wunden waren. Alesta war sofort klar das er dieser Menschen-Frau keine Hilfe mehr sein konnte. Alesta ließ die Axt fallen und ging langsam näher. In ihren Armen hielt die Frau ein winziges Bündel das sich bewegte.

‚Bitte lass es ein Tier sein‘, kam es über Alestas Lippen als er den Stoff zurück schlug.

Er sah in zwei smaragdgrüne Augen die ihn an Edelsteine erinnerten und sein Zwergen-Herz im Sturm eroberten. Ein Baby mit seltsam schimmernder Haut die selbst der alte Zwerg nur ein ein einziges mal gesehen hatte.  Neugierig schaute dieses Wesen mit den so faszinierenden  Augen den Zwerg an und musterten ihn von oben bis unten.

‚Na , höflich bist du ja nicht gerade‘ , Alesta grinste. Die Hand der Frau ergriff den Zwerg und löste den Bann zwischen dem Baby und dem Schmied.

‚Nimm sie‘ , die Stimme der Frau war kaum mehr als ein Flüstern. Die übermenschliche Anstrengung  die sie diese Worte kosteten war greifbar. Ein Schwall Blut floss über ihre Kehle.

‚Ihr …Name… ist.. Gu….. ‚ und ein Röcheln beendete ihr Leben vor Alestas Augen.

Erschrocken starrte der Zwerg auf die Frau vor ihm, die ihn soeben zum Beschützer über dieses kleine Kind berufen hatte. Was sollte er tun? Aufstehen und davon laufen war keine Option. Er musste sich der Kleinen annehmen. Vielleicht fand er ja ein Hinweis woher sie kamen oder wohin sie wollten. Er untersuchte die paar Habseligkeiten die er bei der Toten fand. Nichts von alle dem enthielt auch nur eine Deutung mit wem er es zu tun haben könnte.

 

‚Ich werde eine Familie für dich finden müssen‘ sagte Alesta sanft. Er nahm das Baby an sich und sah sie sich genauer an. Die grünen Augen fixierten den Zwerg und für einen Augenblick verschlug es ihm die Sprache. Er sah in einem Wimpernschlag alles was er so schmerzlich vermisste. Er sah die Erde, braun und schwarz, voller Leben, das Zwergenreich seiner Kindheit und den Reichtum der ihm niemals vergönnt war. Er sah die Kinder die er nie hatte und spürte die Traurigkeit seiner Ahnen über das Versiegen seiner Blutlinie. Da fasste der Zwergenschmied einen tollkühnen Entschluss.

‚Keine Angst, Kleines. Mein Name ist Alesta und ich werde auf Dich aufpassen. Ich werde Dich großziehen als mein Kind und mich um dich kümmern. Aber zuerst brauchst Du einen Namen. Deine Mutter sagte etwas mit Gu ….mmmh . Wie wäre es mit Gurnhalaur? Grünes Geschenk. Ich finde das passt zu Dir .‘

Und er hob die Kleine an seine Brust und wiegte sie sanft zu den Klängen der tobenden Wassermassen.

Und dort in dieser Höhle , während draußen das Wetter das Land zerfurchte, geschah das Unglaubliche. Alesta wurde zum Vater für Gurnhalaur.

 

Als das Unwetter vorbei gezogen war nahm er alles an sich was er für das Baby brauchte. Er bestattete den Leichnam der Mutter und nahm die Kleine mit nach Hause. Alesta hielt Wort und zog sie dort als sein eigenes Kind auf. Gurnhalaur war ein ruhiges Kind. Sie weinte so gut wie nie und die beiden fühlten sich wohl beieinander. Immer war sie um Alesta herum und beobachtete ihn. Aber nie aufdringlich, höchstens wissbegierig. Gurnhalaur war der ganze Stolz des alten Zwerges und zu sehen wie aus dem Baby eine junge Frau wurde war für ihn wie ein Jungbrunnen. Gurnhalaur war in der Tat ein Geschenk, der Liebe, der Freude und der Zeit.

 

Es gab wenige die sich trauten Alesta zu fragen woher denn das Kind käme. Als Gurnhalaur zu einer jungen Frau heran wuchs, war allen klar das sie wohl weder dem Zwergen- noch dem Menschen Volk angehörte. Für eine Zwergin war sie zu groß, für einen Menschen zu klein. Ihre Augen fielen Jedermann als erstes auf. Sie funkelten und hatten so eine tiefe zufriedene Ausstrahlung. Ihre Haut schimmerte immer etwas im Sonnenlicht, aber vor allem nachts bei Vollmond sah sie aus als gehörte sie in eine andere Welt, als läge ein Zauber auf Ihr. Immer wieder wiesen die Leute in Alestas Umgebung ihn auf diese Besonderheiten hin, aber wenn er darauf angesprochen wurde, erzählte er von einem verstorbenem Vetter und das Gurnhalaur sein Mündel sei. Mehr sollte niemand je aus ihm heraus bekommen. Alesta war glücklich und dankbar für seine Tochter. Gurnhalaur hatte ein freundliches und zurückhaltendes Wesen und irgendwann hatten die Leute in der Umgebung sie in ihr Herz geschlossen und sie war allerorts akzeptiert.

 

Als sie alt genug war ging Gurnhalaur bei Alesta in die Lehre und es war ihm eine Freude zu sehen, das sie die Leidenschaft für die Esse und den Amboss teilten.

So verbrachten sie die Jahre. Alesta wurde immer gebrechlicher und Gurnhalaur übernahm immer mehr Aufgaben in der Schmiede.

Eines Tages kam ein Freund zu Besuch. Er war ein Zwergen Kleriker mit Namen Thirus Dalkiner. Er war auf der Durchreise und er stutzte doch sehr als er Gurnhalaur dort am Amboss stehen sah. Er erkannte das ungewöhnliche Wesen der Oreaden in ihr und stellte Alesta zur Rede. Dem Zwerg blieb nichts anderes übrig als seinem alten Freund reinen Wein einzuschenken. Und er erzählte ihm von dem Tag an dem er Vater wurde. Es gab noch mehr was Alesta auf der Seele lag. Er erzählte ihm auch von dem kalten Hauch den er Abends spürte und der ihn auf mehr als eine Weise frösteln lies. Alesta bat Thirus sich um Gurnhalaur zu kümmern wenn seine Zeit gekommen sei und die Freunde besiegelten das mit einem Handschlag.

Thirus kam immer öfter zu Besuch und wurde für Gurnhalaur ein gern gesehener Gast. Der freundliche Priester weihte sie in seine Heilkunst ein damit sie die Beschwerden lindern konnte die Alesta des Nachts nicht schlafen ließen. Er hörte sich ihre Sorgen bezüglich der Schmiede an und stand mit Rat und Tat an ihrer Seite.

Als Alesta zu alt wurde und nicht mehr in der Lage war die Schmiede zu führen sprang Gurnhalaur für ihn ein. Sie tat ihr Bestes und konnte sich und den alten Zwerg damit ernähren. Allerdings wuchs in Gurnhalaur die Angst, das ein Leben in diesem Haus ohne ihren Vater niemals ihr Leben sein könne. Je mehr Alesta vor ihren Augen schwand umso größer wurde ihre Angst vor der Zukunft. Sie erzählte Thirus von ihren Befürchtungen. Abends saßen sie oft zusammen und sprachen über das Leben wie es in Alestas Schmiede sein könnte und auch über ein Leben weit weg von hier. Thirus erzählte ihr von seiner Bestimmung, seinem Orden, seiner Heimat Numeria. Er sprach voller Wehmut über einen Ort namens Fackel. Von den Feuern auf dem Fackelhügel und dem Himmelsmetal. Er schwärmte über die Schmiedekunst seiner Landsleute. …was man dort als Schmied alles lernen konnte.

Als Alesta seine Augen das letzte Mal schloss, war es für Gurnhalaur ganz natürlich  Thirus auf seinem Weg zurück nach Numeria zu begleiten um nach ihrer eigenen Bestimmung zu suchen. Ihr Weg war lang und beschwerlich. Gurnhalaur verdiente sich ein paar Kupfer und Silberlinge mit dem ausbessern allerlei Gegenstände. Sie sah zu wie Thirus kleine Leiden linderte, und den Menschen Trost spendete. Nach und nach weihte Thirus sie immer mehr in das Göttlichen Tun Torags ein. Es war ein Pfad der sich natürlich für Gurnhalaur anfühlte. Es war ihr Weg das Andenken an Alesta zu bewahren. Gurnhalaur und Thirus reisten durch das Land und mehr und mehr fühlte sie sich berufen im auch in den Orden zu folgen. Aus  Dankbarkeit und um etwas zurück zu geben und betrat Gurnhalaur den Pfad der Kleriker.


Nicky bat mich das online zu stellen.

Poter

März 5, 2017
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Eignar 2017 03 05

So, nach einem spaßigen und aufregenden Wochenende nun wieder mein aktualisierter Charakterbogen.

Leider musst ich bei der Heimfahrt erfahren, dass Thorsten von dem „lauten Getöse“ der Ulfen ehr „nicht erfreut“ (um es sehr gütig zu beschreiben) war, aber ich muss ehrlich sagen, dass es mir selber viel Spaß gemacht hat.

Wie auch Immer:

  — Eignar aktuell —